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Aufzeichnung · Ein Jahr im Amt

Fragen Sie den Bürgermeister!

Jörg von Borczyskowski zog am 5. November 2026 im Café Grenzenlos Bilanz nach einem Jahr im Amt, im Gespräch mit Reinhard von Loh. Hier finden Sie die vollständige Aufzeichnung. Jede Frage ist ein eigenes Kapitel: Wählen Sie unten ein Thema, um das Video genau an dieser Stelle zu starten.

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Kapitel 36 · ab 1:23:53: Eingereichte Frage: Abendtreffpunkte für Jugendliche · Von Anfang an

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Alle Fragen im Überblick

42 Kapitel · Untertitel über „CC“ im Video einschaltbar.

Teil 1: Bilanz im Gespräch

  1. 0:00BegrüßungModerator Reinhard von Loh begrüßt die Gäste im Café Grenzenlos zum Bürgermeisterabend „365 Tage im Amt“, kündigt eine Überraschung an und dankt dem ehrenamtlichen Café-Team.
  2. 1:39Nach einem Jahr noch begeistert vom Amt?Ist der Bürgermeister nach einem Jahr noch so begeistert wie am ersten Tag? Er beschreibt das Amt in seiner Heimatstadt als herausfordernd, aber als große Ehre.
  3. 2:46Größter persönlicher Erfolg im ersten JahrFrage nach dem größten Erfolg. Die Antwort handelt vom Ankommen im Team und von der Verantwortung als Dienstherr für über 700 Beschäftigte.
  4. 4:04Kontakt zu allen Rathaus-StandortenWie hält der Bürgermeister Kontakt zu den über die Stadt verteilten Verwaltungsstandorten? Er berichtet von noch ausstehenden Besuchen und davon, wie er direkt per Telefon oder vor Ort Kontakt hält.
  5. 5:43Telefon, E-Mails und SekretariatWie oft klingelt das Telefon, und wer liest die E-Mails? Es geht um die Arbeit des Sekretariats und darum, wie der Bürgermeister mit Anrufen und Mails umgeht.
  6. 7:45Was er über die Gronauer gelernt hatHat er im ersten Jahr etwas über die Bürgerinnen und Bürger gelernt, das er vorher nicht wusste? Er spricht über die Vielfalt in Gronau und Epe und das Engagement im Ehrenamt.
  7. 9:41Was sich im Rathaus verändert hatWas würden die engsten Mitarbeitenden über die Veränderungen seit seinem Amtsantritt sagen? Es geht um seinen direkten Kommunikationsstil und eine offene Gesprächskultur intern.
  8. 11:13Schwerste Lage: Unfall am Werner-von-Siemens-GymnasiumGab es Situationen, die er lieber nicht erlebt hätte? Er schildert den schweren Unfall an der Erweiterung des Werner-von-Siemens-Gymnasiums und würdigt die Arbeit der Einsatzkräfte.
  9. 14:42Wie ein Arbeitstag beginntWie beginnt sein Arbeitstag? Er beschreibt den Start im Büro und warum er sich jeweils nur den aktuellen Tag vornimmt.
  10. 16:13Einladungen, Abendtermine und StellvertreterWo ist bei den vielen Einladungen abends und am Wochenende die Grenze? Es geht um Abendtermine, Zeit für die Familie am Wochenende und die Unterstützung durch die drei stellvertretenden Bürgermeister.
  11. 18:24Was das Amt für die Familie bedeutetWas hat sich für seine Frau und seine Familie verändert? Er erzählt vom Austausch mit seiner Frau und vom Kontakt zur Tochter, die im Ausland studiert.
  12. 19:33Kontakt zum AmtsvorgängerTauscht er sich noch mit seinem Vorgänger aus? Er berichtet von wenigen Rückfragen und begründet, warum er einen klaren Schnitt nach dem Amtswechsel für richtig hält.
  13. 21:11Überraschung: Die BürgermeisterketteDer Bürgermeister hat auf Wunsch des Moderators die Amtskette mitgebracht. Er erklärt, wann sie getragen wird, was ihre Symbole bedeuten und wie sie seit 1937 verändert wurde.
  14. 27:55Zusammenarbeit im StadtratWie läuft die Zusammenarbeit im Rat? Es geht um den Umgang der Fraktionen miteinander, die Mischung aus neuen und erfahrenen Ratsmitgliedern und darum, ob Entscheidungen derzeit leichter fallen.
  15. 32:06Warum die Haushaltssperre nötig warWarum mussten Bürgermeister und Kämmerer eine Haushaltssperre verhängen? Er nennt die unerwartete Gewerbesteuer-Rückzahlung von 11 Millionen Euro und das für 2027 erwartete Defizit von über 30 Millionen Euro.
  16. 34:12Hätte man früher gegensteuern müssen?Die Finanzlage hat sich über Jahre entwickelt – hätte man früher reagieren müssen? Die Antwort handelt vom Weg von der Erkenntnis zum Handeln.
  17. 35:24Sparen bei Vereinen und EhrenamtWas sagt er Vereinen und Ehrenamtlichen, die Kürzungen befürchten? Er kündigt an, dass Einsparungen alle Bereiche treffen werden, und betont eine gerechte Verteilung.
  18. 36:44Wege zu mehr finanziellem SpielraumWie kann die Stadt wieder mehr Gestaltungsspielraum bekommen, gibt es Alternativen zur Grundsteuererhöhung? Er spricht über die Unterfinanzierung der Kommunen durch Bund und Land und über zu hohe eigene Investitionen.
  19. 41:00Klare Worte schon als Ratsmitglied?Hat er als Ratsmitglied ebenso offen gesprochen? Er erklärt den Unterschied zwischen der Rolle als Fraktionsvorsitzender in der Opposition und dem Bürgermeisteramt.
  20. 42:01Neuer Blick auf Kommunalpolitik und VerwaltungHat sich sein Blick auf die Kommunalpolitik verändert? Er beschreibt, wie er rechtliche und formale Abläufe der Verwaltung heute besser versteht.
  21. 44:05Wie viel Bürgermeister steckt in ihm?Wie sehr ist er inzwischen Bürgermeister? Er nennt die drei Seiten des Amtes: Repräsentation, Leitung der Verwaltung und Politik.
  22. 44:53Rückmeldungen aus der BürgerschaftWas sagen ihm die Menschen in der Stadt? Positiv genannt werden das wachsende historische Rathaus und eine klarere Sprache; Probleme erreichen ihn dagegen oft erst spät.
  23. 46:32Abschalten nach schwierigen FällenWie geht er mit belastenden Fällen um, die er mit nach Hause nimmt? Er berichtet, dass er nach anfänglich schlechtem Schlaf inzwischen abschalten kann.
  24. 47:20Wer ihm offen widersprichtGibt es im Rathaus jemanden, der ihm offen sagt, wenn eine Idee schlecht ist? Er betont, dass er kritischen Input und ein starkes Team braucht.
  25. 48:27Umgang mit öffentlicher KritikWie geht er mit Menschen um, die ihn öffentlich kritisieren, persönlich aber freundlich sind? Er beschreibt seinen gelassenen Umgang mit Kritik.
  26. 49:05Nein sagen lernenMusste er lernen, Nein zu sagen? Er würde lieber Ja sagen, muss aber manchmal klare Grenzen ziehen.
  27. 49:31Gronaus größtes Problem: das SelbstbildWas ist abgesehen von den Finanzen Gronaus größtes Problem? Er nennt das zu negative Selbstbild, die doppelte Prägung durch Gronau und Epe und die Bedeutung des historischen Rathauses für die Identität der Stadt.
  28. 54:29Stadtfest und Kurt-Schumacher-PlatzKönnte das Stadtfest stärker ins Zentrum am Kurt-Schumacher-Platz rücken? Er erklärt die Stadtstruktur entlang der Neustraße und die Schwierigkeit, den Platz daneben zu beleben.
  29. 57:52Pläne für das „Hertie-Loch“Gibt es eine Lösung für die Brache am Kurt-Schumacher-Platz? Er beschreibt die Idee eines Investorengebäudes mit Einzelhandel, Gastronomie und rund 230 Verwaltungsarbeitsplätzen und leitet in die Pause über.

Teil 2: Fragen aus dem Publikum und online

  1. 1:00:49Zweiter Teil: Fragen aus dem PublikumNach der Pause eröffnet der Moderator den zweiten Teil mit Fragen aus dem Publikum im Café.
  2. 1:01:39Frage aus dem Publikum: Lärmgrenze beim Gabber Family FestivalEin Mitveranstalter des Gabber Family Festivals im LAGA-Park fragt, warum die Lärmgrenze von 80 auf 70 dB gesenkt wurde. Der Bürgermeister erklärt die Abwägung zwischen Anwohnerbeschwerden und dem Veranstaltungsort.
  3. 1:06:47Frage aus dem Publikum: Hotel auf dem LAGA-GeländeWann wird das Hotel auf dem LAGA-Gelände fertig? Laut Bürgermeister verzögern bauliche Probleme im Altbau und Lieferschwierigkeiten die Eröffnung auf das kommende Jahr.
  4. 1:08:12Frage aus dem Publikum: Personalzuwachs in der VerwaltungEine Frage zur Haushaltssicherung: Warum ist die Verwaltung von rund 400 auf 700 Beschäftigte gewachsen? Er erklärt Vollzeitstellen und neue Aufgaben und zeigt an Beispielen wie Schulsozialarbeit und Laubbeseitigung, welche Leistungen zur Debatte stehen.
  5. 1:14:47Frage aus dem Publikum: Zukunft des Rock'n'PopmuseumsWie sieht die mittelfristige Zukunft des Rock'n'Popmuseums und der städtischen Gesellschaften aus? Er nennt den jährlichen Zuschussbedarf von etwa einer Million Euro und Überlegungen, die Gesellschaften neu zu strukturieren.
  6. 1:19:55Online-Frage: Elterntaxis am Werner-von-Siemens-GymnasiumDie Schulpflegschaft schlägt für die Laubstiege ein zeitweises Durchfahrtverbot wie an der Eilermarkschule vor. Der Bürgermeister hält eine passende Regelung für denkbar und spricht über den Hol- und Bringverkehr der Eltern.
  7. 1:23:53Eingereichte Frage: Abendtreffpunkte für JugendlicheKönnten die Jugendzentren an zwei oder drei Abenden länger öffnen? Er hält das für machbar, verweist aber auf die zusätzlichen Personalkosten in der aktuellen Haushaltslage.
  8. 1:25:29Frage aus dem Publikum: LAGA-Gelände abends geschlossenEine Zuhörerin fragt, warum das LAGA-Gelände abends geschlossen ist, und schlägt eine Öffnung bis 20 Uhr vor. Der Bürgermeister nennt Vandalismus als Grund und sagt einen Versuch mit längerer Öffnung zu.
  9. 1:30:42Online-Frage: Baumaßnahme SpinnereistraßeWie begründet die Stadt die umstrittene Baumaßnahme an der Spinnereistraße trotz Haushaltssperre? Er erklärt die Vorgeschichte mit dem Bürgerantrag auf eine Querungshilfe, die Baumfällungen und den Beschluss der Gremien.
  10. 1:33:54Hat sich das erste Jahr gelohnt?Was würde er seiner Frau antworten, wenn sie fragt, ob sich das erste Jahr gelohnt hat? Er bejaht das und spricht über die Partnerschaft mit seiner Frau.
  11. 1:36:14Drei Wunschnachrichten für 2027Welche drei positiven Nachrichten möchte er in einem Jahr verkünden? Er nennt Baumaßnahmen im Zeitplan, konsolidierte Finanzen im breiten Konsens und eine Bürgerschaft, die den Sparkurs als gerecht empfindet.
  12. 1:38:07Schlussrunde: Kurze Fragen, spontane AntwortenIn einer schnellen Schlussrunde beantwortet der Bürgermeister spontan kurze Fragen, etwa zu Ratssitzung oder Familienfeier und zu einem Wunsch-Tischgast, und richtet ein Schlusswort an die Gronauerinnen und Gronauer.
  13. 1:39:25VerabschiedungDer Moderator dankt dem Bürgermeister, den Gästen und dem Technikteam; der Bürgermeister kündigt mehr Austausch mit der Bürgerschaft an.